Tipps beim Welpenkauf

Tipps beim Welpenkauf.

Tipps beim Welpenkauf. Richtig und überlegt kaufen ist auch Tierschutz.

Ist die Frage beantwortet, welche Hunderasse es sein soll, bleibt die Frage nach dem Alter. Ein Hundesenior kann perfekt sein, wenn man sich nicht gleich für 15 Jahre oder länger binden möchte. Ein Junghund, der aus dem Gröbsten raus ist und stubenrein ist, ist noch nicht perfekt erzogen, man kann selber noch Hand anlegen, ein erwachsener Hund ist meist eigentlich schon fertig, hat aber dann auch schon seine eigenen Macken und Gewohnheiten. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, einen Welpen ins Haus zu holen. Das macht extrem viel Arbeit, kostet meterweise Küchenrolle, Schuhe, Einrichtungsgegenstände, Nerven, aber wenn man sich die Zeit nimmt, erhält man einen Hund, den man sehr lange kennt und selber erzogen hat!

Wenn es ein Welpe sein soll, müssen viele Aspekte beachtet werden. Welpen kann man kaufen, es gibt dafür einige Quellen. Das Internet als alleinige Bezugsquelle sollte aber tabu sein, wenn natürlich die erste Kontaktaufnahme schon virtuell geschehen kann. Etwas mehr als eine Emailadresse oder nur Bilder von einer Webseite sollte man aber schon kennen.

  • Welpen beim Züchter kaufen.
  • Welpen ohne Züchter kaufen.
  • Welpen aus dem Tierheim holen.
  • Welpen aus der Tierhilfe holen.

Gerade bei der Tierhilfe gibt es leider sehr häufig Welpen, die oft viel zu früh ihrer Mutter weggenommen und einfach ausgesetzt wurden. Manchmal werden für solche Welpen auch nur erfahrene Pflegeeltern gesucht!

Ansonsten gilt: Augen auf beim Welpenkauf, denn man möchte schließlich einen gesunden Hund finden, der auch vom Charakter her nicht nur passt, sondern auch stabil ist.

Daher lieber etwas länger Zeit nehmen, und den richtigen Welpen finden!

Tipps für den Welpenkauf

  1. Übergabe des Welpen

Die Übergabe des Welpens sollte beim Anbieter/Verkäufer/Züchter stattfinden. Dies ist wichtig, spätestens dann sollte nämlich die Herkunft des Welpens genauer ergründet werden. Hat man sich für einen Welpen von einem seriösen Züchter entschieden sind aber meist vorher schon Besuche möglich, man sollte diese auch nutzen. Man sollte vor allem stutzig werden, wenn der Züchter einen gar nicht kennen lernen möchte. Dann geht es ihm nur ums Geld.

Wenn sich der Anbieter irgendwo treffen möchte, kann es gut sein, dass der Verkäufer irgendetwas zu verheimlichen hat. In diesem Falle sollte man vom Kauf absehen, denn schließlich bestimmt die Nachfrage das Angebot.

  1. Elterntiere bzw. Mutter anschauen

Für junge Hundewelpen ist es enorm wichtig, dass sie in ihren Anfangstagen und Wochen viel und guten Kontakt mit der eigenen Mutter hatten, denn dadurch lernen sie soziales Verhalten und bekommen die nötige Wärme. Werden sie aus dieser Zeit zu früh herausgerissen, fehlt ihnen i.d.R. etwas. Vor der neunten Woche sollte man Welpen nur im absoluten Ausnahmefall von der Mutter wegholen, noch besser ist es bis zur zehnten oder zwölften Woche zu warten. Gibt ein Verkäufer oder Züchter die Welpen viel früher raus, ist das nicht in Ordnung, vor allem nicht für die gesundheitliche und geistige Entwicklung des kleinen Hundes.

Außerdem sollte man sich die Mutterhündin genau ansehen. Sie sollte nicht als Gebärmaschine missbraucht werden. Gut wäre auch, wenn sich Verkäufer bzw. Züchter auf eine oder zwei Hunderassen spezialisiert hat und keinen Hunde-Gemischtwarenhandel sein eigen nennt.

  1. Interesse des Welpen Anbieter

Ist zu erkennen, dass der Anbieter kein verantwortungsvolles Interesse an dem Hund zeigt bzw. gezeigt hat, sollte über einen Kauf auch zweimal nachgedacht werden. Ein guter Hundeanbieter wird vorschlagen, den Hund in der nächsten Zeit zu besuchen, um zu schauen, wie es ihm geht. Er sollte Fragen stellen, Fragen aber auch beantworten.

 

  1. Alter des Hundes

Das Alter des Hundes sollte mindestens acht bis zehn Wochen betragen, da das Hundewelpe vorher auf jeden Fall bei seiner Mutter bleibe sollte. Erst nach dieser Reifezeit sind Hunde in der Lage, ihren eigenen Entwicklungsweg zu gehen und sind nicht mehr von der Wärme der Mutter abhängig. Hat der Hund Geschwister, lernt er auch von diesen wichtige Verhaltensweisen.